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Die Informationsseite für alle engagierten Ökumeniker

Von Melanchthon lernen

Seine ökumenische Bedeutung heute

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Katholische Diakoninnen? auf Seite “das neueste”

Eine alte ökumenische Utopie kehrt wieder.. auf Seite “grundsätzliches”

Nicht ganz jugendfreie Geschichten über einige biblische Damen. auf Seite “biblisches”

Gottesbeweise

Endlich ein verständlicher Gottesbeweis

Hansjürgen Knoche

Bibel und Kirche

Schon im Alten Testament (Weish 13,1-9) heißt es: „Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht“. Paulus sagt in Röm 1,20: „Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar“. Das Neue Testament kennt den Gottesbeweis aus der Grundbedürftigkeit der Schöpfung, der Geschichte und der absoluten Verbindlichkeit des Gewissens. Die Kirche lehrt verbindlich, dass Gott aus den geschaffenen Dingen durch das natürliche Licht der Vernunft mit Sicherheit erkannt werden kann (Vat. I, DH 3026), woraus mit theologischer Sicherheit folgt, dass sein Dasein mittels des Kausalschlusses bewiesen werden kann (Sententia fidei proxima, DH 3537 ff).

Bisherige Versuche

Die im Mittelalter entstandenen klassischen Gottesbeweise von Anselm von Canterbury (ontologischer Beweis) und Thomas von Aquin (physiko-theologischer Beweis) werden wie eh und je diskutiert. Heute werden auch an modernen Wissenschaftsdisziplinen orientierte Beweise diskutiert, vor allem der kosmologische Beweis mittels Mathematik von Robert Meyer, der teleologische Beweis mittels Informatik von Werner Gitt und der kumulative Beweis mittels Bestätigungstheorie von Richard Swinburne.

Ein neuer Beweis auf grammatischer Basis

Während diese Beweisverfahren philosophisch kompliziert sind oder mit mathematischen Formeln arbeiten, die nicht für alle verständlich sind, hat nun der Philosoph Robert Spaemann einen neuen Gottesbeweis mithilfe der Grammatik vorgeschlagen (Der Gottesbeweis. Warum wir, wenn es Gott nicht gibt, überhaupt nichts denken können. Abgedruckt in: Die Welt vom 26.3.2005, von mir auf der Website eingesehen am 21.1.2016; Robert Spaemann, Der letzte Gottesbeweis, München 2007. Auf dieses Buch, S. 31 f, stütze ich die folgende Beschreibung). Dieser Beweis erfordert nur eine kurze Rückbesinnung auf unsere Deutschkenntnisse aus dem Schulunterricht. Er stützt sich nämlich auf das sogenannte Futurum exactum, in der deutschen Sprachlehre als Futurum 2 bezeichnet, also die Zeitform der vollendeten Zukunft, die ursprünglich einen abgeschlossenen Vorgang in der Zukunft bezeichnet: Etwas „wird gewesen sein“. Zum Beispiel: „Nächste Woche werde ich mein Examen bestanden haben“. Das entspricht nicht mehr dem heutigen Sprachgebrauch. Wir würden heute sagen: „Nächste Woche habe ich mein Examen bestanden“. Das ursprüngliche Futurum 2 drückt heute meist eine Vermutung aus: „Die fehlende Wurst wird der Hund gemopst haben“. Das ändert aber nichts daran, dass es tatsächlich Handlungen und Zustände gibt, die in der Zukunft abgeschlossen sein werden. Dieses „reale“ Futurum exactum liegt der Beweisführung von Spaemann zu Grunde.

Spaemanns Beweisführung

Der Beweisgang (er nimmt in dem zitierten Büchlein von 128 Seiten knapp zwei Druckseiten ein) geht so: Das Futurum exactum ist denknotwendig mit dem Präsens (der Gegenwartsform) verbunden. Von etwas zu sagen, es sei jetzt, ist gleichbedeutend damit, zu sagen, es sei in Zukunft gewesen. In diesem Sinn ist jede Wahrheit ewig: Was einmal wahr ist, wird auch in aller Zukunft wahr gewesen sein. Das Gegenwärtige bleibt als das zukünftig Gewesene immer wirklich. Die menschliche Erinnerung (Gedächtnis, Überlieferung, Bericht, Urkunde usw.) erlischt irgendwann, spätestens, wenn es keine Menschen mehr auf der Erde gibt. Es ist aber unsinnig und deshalb undenkbar, zu meinen, dann werde nicht mehr wahr gewesen sein, was sich hier und heute ereignet hat. Wenn wir einmal nicht mehr hier gewesen sein würden, dann wären wir tatsächlich auch jetzt nicht hier, was sich aus dem untrennbaren Zusammenhang von Gegenwart und Futurum exactum ergibt. Das ewige Wahrsein dessen, was einmal wahr gewesen ist, kann also nicht nur in unserem menschlichen Bewusstsein liegen. Wir müssen vielmehr ein Bewusstsein annehmen, in dem alles, was geschieht und einmal geschehen sein wird, für immer aufgehoben ist, also ein absolutes und universales Bewusstsein. Das Futurum 2 erzwingt das Postulat eines solchen absoluten Bewusstseins und universalen Gedächtnisses, das nur Gott haben kann.

Mögliche Folgerungen

Spaemanns Beweis könnte m. E. für einige weitere Fragen Erklärungshinweise geben. Etwa für die Lehre von der Auferstehung der Toten. Ökumenische Einigkeit besteht darüber, dass alle Toten am Ende der Zeiten auferstehen und zusammen mit den dann noch Lebenden zum Weltgericht erscheinen werden. Wo bleiben wir aber nach unserem Tod bis zu jenem jüngsten Tag, an dem alle Toten auferstehen? Gibt es bis dahin eine Trennung von Leib und Seele? Wo bleibt dann die Seele bis zur Wiedervereinigung mit dem Leib am jüngsten Tag? Nach der heutigen Informationstheorie könnte die Seele als ein Informationsprogramm verstanden werden, also eine Software, die sämtliche Informationen über einen Menschen, nicht nur die leiblichen, sondern auch alle geistigen Informationen und das gesamte Lebensbild dieses Menschen enthält. Software (Information) ist ein gedankliches Gebilde, das ohne einen Informationsträger, also eine Hardware, nicht existieren kann. Bis zur leiblichen Auferstehung scheint dem Informationsprogramm „Seele“ ein solcher Datenträger zu fehlen. Vielleicht könnte sie bis dahin als unser Futurum exactum im Gedächtnis Gottes aufbewahrt sein.

Auch ein besseres Verständnis von Evolution könnte durch Spaemanns Beweis vielleicht möglich werden. Die Frage ist, ob wir die Evolution des Lebens auf der Erde heute richtig verstehen oder noch in materialistischen und darwinistischen Vorurteilen befangen sind. So, wie Evolution bisher verstanden wird, müsste es gleitende biologische Übergänge (Links), also richtige „Stammbäume“ etwa zwischen den Hominiden, dem Homo erectus, dem Neandertaler und dem heutigen Menschen (homo sapiens sapiens) geben, analog auch bei allen Tierarten. Kein solcher Übergang ist bisher gefunden worden. Graduelle Mutationen konnten bisher nur innerhalb einer bestimmten Tierart nachgewiesen werden. Das ist Mikroevolution. Für die Makroevolution, also die Entstehung neuer Arten ist bisher noch kein einziges Beispiel gefunden worden. Es gibt Evolution, aber sie verläuft vielleicht anders als bisher angenommen. Der Schöpfungsplan hat vielleicht bestimmten Lebewesen in bestimmten Erdperioden, in denen die Umwelt gerade für diese Lebewesen geeignet war, ihre zeitliche Existenz zugewiesen. Neue Arten sind in neuer, für sie günstiger Umwelt entstanden. Sie waren und sind höher entwickelt als die ausgestorbenen Arten, aber sie bewahren zukunftsgeeignete Eigenschaften der früheren Epochen auf und integrieren sie in die höhere Lebensform. Wie geht das aber, wenn es keine erkennbaren Übergänge und Übertragungen gibt? Das Futurum exactum alles Vergangenen bleibt in Gottes universalem Gedächtnis und kann von ihm in vollkommener Form wieder belebt werden. Die früheren Lebensformen könnten also als Futurum exactum im Gedächtnis Gottes bewahrt sein, der ihren Informationspool an die höhere Entwicklungsstufe weitergibt.

„Töricht waren aber von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Wenn sie durch ihren Verstand schon fähig waren, die Welt zu erforschen, warum fanden sie dann nicht eher den Herrn der Welt?“ ( Weish 13, 1-9).

Evangelische Theologen für katholische Reform des Luthertums

Für katholische Reform des Luthertums

Zeugnisse evangelischer Theologen

Neuauflage von „Wo bleibt die evangelische Reformation?“ (1965) – 2015, hg. v. Hansjürgen Knoche.

 

Namhafte evangelische Theologen bestätigen hier: „Evangelisch-lutherische“ Landeskirchen repräsentieren nicht mehr die lutherischen Bekenntnisse. Sie haben sich von Sinn und Auftrag der Reformation, Bekenntnis- und Reformbewegung innerhalb der ungeteilten katholischen Kirche zu sein, weit entfernt. Damit sind sie nicht mehr ökumenefähig und verkünden statt Gottes Wort „moderne“ Beliebigkeiten. „Katholische Reformation“ bedeutet Klarheit in  der Lehre, Rückbesinnung auf die Glaubensquellen der Reformation und neue Offenheit für die unteilbare Einheit der Kirche Christi.

 

Norderstedt 2015, ISBN 9783738635911

92 Seiten. Paperback, 4,99 €

E-Book 3,49 € (Aktionspreis für 2 Wochen: 2,99 €!)

Bitte im normalen Buchhandel, nicht beim Herausgeber bestellen! 

 

Inhalt:

Vorwort des Herausgebers – Wo bleibt die evangelische Reformation? – Offenbarung, Kirche, Schrift, Überlieferung – Bekenntnis, Dogma, Theologie, Häresie- Das Hirtenamt der Kirche (Bischofsamt und Petrusamt) – Das Priesteramt – Das Sakrament der Ordination – Die Irrtumsfreiheit der Kirche – Die Menschwerdung des WORTES Gottes – Christus, Kirche, Kosmos – Die Verkündigung der Kirche – Das sakramentale Leben – Rechtfertigung und Glauben – Der Mensch „in Gott“ – Das reformatorische „Allein“ und das katholische „Und“ – Das Opfer Christi und das eucharistische Opfer der Kirche         – Das Sakrament der Buße – Buße,  Strafe, Wiedergutmachung,  Stellvertretung – Das Recht in der Kirche – Die Unzerstörbarkeit der Seele – Läuterungsort, Gebet für die Toten und das Gebet der Seligen – Mönchtum und Bruderschaften – Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen – Marienlehre und Marienverehrung – Die sichtbare Einheit der Kirche – Die Katholizität der Kirche – Die Apostolizität der Kirche – Die römisch-katholische Kirche und die Kirchen der Reformation – Das Zweite Vatikanische Konzil und die evangelisch-katholische Einheit – Verzeichnis der zitierten Autoren – Biographie Max Lackmann.

 

 

 

Verzeichnis meiner Bücher

Hansjürgen Knoche

Zur Einheit geht’s ab Augsburg, nicht ab Wittenberg

Wie wir evangelisch in der ungeteilten Kirche leben können

BoD Norderstedt 2014 ISBN 978-3-7357-6312-9

74 Seiten, 4,90 €, als E-Book 2,49 €

Wir wollen dahin, wo die Reformation eigentlich bleiben wollte. Wie evangelische Christen augsburgischen Bekenntnisses ähnlich wie Anglikaner in einem eigenen Personalordinariat der katholischen Kirche leben können.

Inhalt

1 Ab Luthers Wittenberg geht’s nicht – 2 Nur von Augsburg geht’s nach Rom – 3 Wir sind nicht allein auf dem Weg – 4 Vorbild: Die Regelung für die Anglikaner – 5 Die Katholische Kirche ist gesprächsbereit – 6 Ein Tipp für die Organisation – 7 Abschiednehmen ohne Ängste – 8 Was wir mitbringen und behalten wollen – 9 Vorschlag für eine Formulierung unseres evangelisch-augsburgischen Patrimoniums (patrimonium commune)

Anhang: Amtliche Merkblätter zur Nachversicherung von Pfarrern und Kirchenbeamten bei Austritt aus einer Landeskirche

Hansjürgen Knoche

Dr. jur. utr.: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Sanctae Theologiae Doctor (STD): Anglo-Lutheran Catholic Church, Wittenberg Lutheran Seminary Kansas City MO, USA. Ministerialdirigent und Präsident einer oberen Landesbehörde a. D. Geb. 21. 2. 1930 in Plauen/Vogtland, aufgewachsen in Leipzig. Studium der Rechtswissenschaft, Theologie und Philosophie. Mitglied des Bundes für evangelisch-katholische Einheit e.V. Mitgründer und Ältester der St. Jakobusbruderschaft, Mitglied der Hochkirchlichen Vereinigung Augsburgischen Bekenntnisses. Vorstand des Bundes für Christliche Einheit e. V. Redaktionsleiter der Zeitschrift „Bausteine für die Einheit der Christen“. Zahlreiche theologische und philosophische Publikationen.

Hansjürgen Knoche

Keine Bange, Herr Pastor! Nachversicherung bei Kirchenwechsel

Versorgungsrechtliche Vorschriften für Pfarrer und andere Kirchenbeamte, die aus dem Dienst einer Gliedkirche der EKD entfernt werden, aus ihr austreten und/oder zu einer anderen Religionsgemeinschaft übertreten.

BoD Verlag Norderstedt, 2013. ISBN 9783732278480, 44 Seiten. Paperback. Mit Abdruck der Apostolischen Konstitution „Anglicanorum coetibus“, Wiedergabe der wichtigsten Vorschriften des Sozialgesetzbuchs und zwei Merkblättern der Deutschen Rentenversicherung. Einzelpreis 3,90 €. Mengenrabatte. Als E-Book 2,99

€.

Gemeinsam glauben mit Vernunft. Ökumenische Einführung

Norderstedt 2012,148 Seiten, augenfreundlicher Druck , ISBN 978-3-8423-7901-5. 9,90 €; als iBook und eBook (in Kürze) 8,49 €

Aus dem Inhalt: Christen sind die besseren Philosophen (Grundlagen christlicher Philosophie) – Man kann der Bibel glauben (Grundzüge der Fundamentaltheologie) – Wozu Theologie? (Antwort auf die Sinnfrage, die Wissenschaft und Philosophie nicht geben können) – Theologie hinterm konfessionellen Gartenzaun ist out (Notwendigkeit ökumenischer Theologie) – Das Wichtigste: es geht um Leben und Tod (Die eschatologische Dimension des Glaubens) – Mit dem Tod darf nicht alles aus sein (Christlicher Glaube angesichts des Todes) – Das Leben hat das letzte Wort (Auferstehung und ewiges Leben) – Alles muss neu werden (Weltgericht, neuer Himmel und neue Erde) – Gott nimmt unser Versagen auf sich (Erbsünde, Sünde und Gnade) – „Jesus ja, Kirche nein" geht nicht (Christologie und Ekklesiologie) – Wer in der Kirche was zu sagen hat (Amt und Ordination, apostolische Sukzession) – Es braucht mehr als bloße Worte (Liturgie und Sakramente) – Die revolutionärste Frau der Weltgeschichte (Maria als Typus der Kirche und Vorbild gelungener Rechtfertigung) – Mit Geschenken gehe man pfleglich um (Christliche Schöpfungslehre und -ethik) – Ja nicht alles machen, was wir können! (Christliche Ethik und moderne Technologien) – Vater Staat ist nicht der liebe Gott (protestantische Defizite in der Staatsethik und katholische Gesellschaftslehre) – „Eine Grenze hat Tyrannenmacht" (Naturrecht und Menschenrechte) – Niemand lebt ohne die anderen (Grundzüge der Soziallehre) – Menschenrecht, Menschenpflicht, Gemeinwohl (Menschenwürde und Solidarität) – Das Zukunftsmodell: evangelisch-katholisch.

Beste oder schlechteste Welt? Neue Überlegungen zur Theodizee

(Zweite, verbesserte Auflage von: Die schlechteste mögliche Welt? Versuch einer Weiterführung der Theodizee, 2002)

BoD 2010, ISBN 3839146593, gebunden, 232 Seiten, 25,90 €, als iBook und eBook 19,99 €

Stimmen zur ersten Auflage:

Professor Dr. theol. Heinz Schütte + (kath.):

„Knoche führt die Thematik in beachtlicher Weise durch, relativ kurz, ohne ein Verschweigen der Probleme, dabei gut verständlich und spannend. Seine theologischen Ausführungen regen zum Nachdenken an… Knoches Buch ist ein wichtiger Beitrag zur theologischen Diskussion über eine Frage, die die Menschen immer neu bewegt“.

(KNA – ÖKI 45, 5. November 2002, Seite 9)

Pastor Udo H. Beucker, München (Hochkirchliche Vereinigung Augsburgischen Bekenntnisses):

„Das Buch ist – ohne zu viel zu sagen – eine Sinfonie mit Paukenschlag… Es ist erstaunlich, in welcher Kürze, mit welcher Klarheit und tiefen Einsicht in theologische und philosophische Schwächen, mit welchem ungemein weitgespannten Bogen und mit welchem Humor Knoche sein Ziel einer Weiterführung der Theodizee gelingt… Eine breite fachwissenschaftliche Diskussion wäre diesem Buch zu wünschen! Es war ein Ermutigung!“

(Mitteilungsblatt der Hochkirchlichen Vereinigung Augsburgischen Bekenntnisses Nr. 190/191, 2001/2+2002/!)

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Gott Welt Ewigkeit

Beiträge zu aktuellen und brennenden christlichen Zeitfragen

BoD 2009, ISBN 978-3-8370-2172-1, 488 Seiten, gebunden mit Leseband, 41,90 €, als iBook und eBook 33,99 €

Aus dem Inhalt: Neuansätze und neues Scheitern des Atheismus; Religionslosigkeit gibt es nicht, nur falsche Religionen; christliche Philosophie ist überlegen; die Auseinandersetzung mit dem Islam; das Scheinproblem „Evolution contra Schöpfungsglauben“; Männlichkeit und Weiblichkeit in christlicher Sicht; unsere Verantwortung für den wehrhaften Rechtsstaat: darf man Terrorflugzeuge abschießen? Wann und wie werden wir auferstehen? Wie leben wir im Himmel?

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Neuerscheinungen zur Krise der Ökumene in Deutschland

Evangelisch – Katholisch

Das ökumenische Zukunftsmodell

Zweite, aktualisierte und erweiterte Auflage von „Lutherisch-katholisch, Das Zukunftsmodell“ (2009)

BoD Verlag 2011, als iBook und eBook 16,99 €

Die Reformation wollte Erneuerung innerhalb der apostolischen und katholischen Kirche. Protestantische Amtskirchen haben stattdessen „Differenzökumene“, Frauenordination, Homo-Ehen, „Anerkennung“ alles Bestehenden und Verzicht auf gemeinsames Verständnis von Kirche und Amt eingeführt. Mit ihnen wird es Einheit der Christen nie geben. Das hat die Ökumene in neue Bewegung gebracht. Ein neues Einheitsverständnis ist entstanden: Evangelische Gemeinschaften können unter Beibehaltung ihrer Traditionen und Glaubensgüter in die Einheit der Kirche eintreten und dadurch erfüllen, was die Reformation eigentlich wollte. Diese weltweite Bewegung und ihre Modelle werden vorgestellt.

Als billigeres Taschenbuch bleibt die Vorauflage im Handel:

Lutherisch-Katholisch. Das Zukunftsmodell

BoD Verlag 2009 ISBN 978-3-8370-4995-4 , 132 Seiten, Taschenbuch, 8,90 €

Aus dem Inhalt

Das katholische Verständnis der CA – Kirche ist katholisch oder nicht „Kirche“- Thesen zur Entwicklung der Ökumene – Ungenutzte Potentiale – Rom bewegt sich: Wichtige Neuerungen – Modell Pastoral Provision – Modell Traditional Anglican Communion – Modell Nordische Katholische Kirche – Modell Anlo-Lutheran Catholic Church – Lutherische Identität in der katholischen Einheit

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Unterscheidung der Geister: Einheit braucht Wahrheit

Die Trennung von Differenz- und Konsensökumene in Deutschland

BoD Verlag 2007 ISBN 978-3-8334-7225-1 256 Seiten. 37,90 €, als iBook und eBook 30,99 €

Die Ökumene in Deutschland ist zwiespältig. Einerseits gibt es gutnachbarliche Zusammenarbeit zwischen Kirchen und Gemeinden, den ökumenischen Kirchentag, höflichen brüderlichen Umgang miteinander, vor allem in der Öffentlichkeit. Anders ist es aber, wenn es um die grundlegenden Glaubenswahrheiten geht, ohne die wahre christliche Einheit nicht möglich ist: das Verständnis der Kirche, der Sakramente, des kirchlichen Amtes. Hier wird der Fortschritt von einflussreichen protestantischen Kräften gebremst. Neue anti-ökumenische Mauern und Gräben entstehen, die „Konsensökumene“ ist aufgekündigt, „Differenzökumene“ und „Ökumene der Profile“ werden propagiert. Diese Lähmung muss überwunden werden durch Rückbesinnung auf den ursprünglichen Willen der Reformation, Wiedergewinnung des katholischen Verständnisses der Augsburgischen Konfession und eine neue Gesprächsebene der atholischen Kirche mit evangelischen Gemeinschaften und Bruderschaften, die heute schon ökumenefähig sind. Der Verfasser zeigt auf Grund langjähriger ökumenischer Erfahrung die Möglichkeiten dafür auf.

Aus dem Inhalt

Die Suche nach der Einheit in Wahrheit: Einheit der Menschen, der Völker und der Kirche. Die tieferen Gründe für die Sehnsucht nach Einheit – Wir haben viel voneinander gelernt und noch zu lernen – Die Entscheidung zwischen protestantischer Sonderexistenz oder Einheit der Kirche – Katholische Wahrheiten wieder entdecken. Das Erbe Hans Asmussens – Von Melanchthon lernen! – Das katholische Verständnis der Confessio Augustana

Beseitigung ökumenischer Stolpersteine: Das Schriftverständnis der Kirche – Die Kirche ist eine und katholisch – Die Kirche ist apostolisch – Die Kirche hat ein universales Amt der Einheit (Papstamt) – Die Kirche irrt in Glaubensdingen nicht – Die Kirche hat in den Sakramenten heilige Zeichen und befugte Zeichengeber – Maria ist Mutter und Urbild der Kirche

Scheidung der Geister und neue Wege zur Einheit in Wahrheit: Auszug aus dem Gehäuse des Protestantismus. Evangelisch-lutherische Gemeinschaften in der Ökumene – Ziel: Gesamtkirchliche Anerkennung des evangelischen Amtes – Evangelische Gemeinschaften und katholisches Kirchenrecht – Evangelisch-lutherische Identität in der einen Kirche

Eine lutherisch-katholische Glaubenserklärung für sakramentale Gemeinschaft

Rechtsgrundlagen dieser Glaubenerklärung

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Die folgenden Bücher sind im Handel vergriffen, Restexemplare aber evtl. zu erhalten bei:

Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband 08451 Crimmitschau, Zeitzer Str. 1, Tel. 03762/938933

Email: info@kgv-crimmitschau.de (bitte Stichwort „Bund“ angeben!)

clip_image001 Einigung der Kirchen – mit wem? Zu den Thesen von Karl Rahner und Heinrich Fries, 2. unveränderte Aufl. 1995 (1. Aufl. 1986)

clip_image001[1] Gott nach der Götzendämmerung. Ökumenische Antworten auf Fortschrittswahn, politische Ideologie und Materialismus, 1987

clip_image001[2] Gott ist nicht wegzudenken. Atheismus als Selbstwiderspruch. Ökumenische Grundlagen christlicher Philosophie, 1988

clip_image001[3] Glaubwürdiger Glaube. Ökumenische Grundlagen der Fundamentaltheologie, 1989

clip_image001[4] Der Materialismus auf dem Rückzug. Kleine Einführung in aktuelle Probleme der Philosophie, Naturwissenschaft und Theologie, 1988

clip_image001[5] Schöpfungsethik. Ökumenische Grundlagen der Schöpfungstheologie und Ethik, 1989

clip_image001[6] Demokratie-Ethik. Neue ökumenische Grundlegung nach der demokratischen Revolution, 1990

clip_image001[7] Himmel oder Hölle. Zum Kern der Botschaft Jesu, gegen moderne Verharmlosungen. Ökumenische Reflexionen zur Soteriologie, Ekklesiologie und Eschatologie, 1991

clip_image001[8] Ökumene auf dem Weg zur Praxis. Neue Aspekte nach der Enzyklika "Ut unum sint". Sonderheft 1995 der Zeitschrift "Bausteine für die Einheit der Christen".

clip_image001[9] Trau nicht jedem Exegeten! Bibelkritik, Glaube und Kirche heute. Bausteine-Sonderheft 1996

clip_image001[10] Zur Erinnerung an Hans Asmussen (1898 – 1968), Bausteine – Sonderheft 1998 (zus. m. Friedrich Kardinal Wetter, Reimer Asmussen, Andreas Siemens)

clip_image001[11] Christlicher Glaube und Naturwissenschaft heute. Neue naturwissenschaftliche Theorien als Herausforderung und Hilfe für den Glauben. Bausteine Heft 157, Epiphanias 2000

Bausteine für die Einheit der Christen

SymbolJetzt neu: Heft 198, Advent 2014.

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Inhalt: Erklärung in eigener Sache – Evangelisch in der katholischen Kirche – Das neuprotestantische Nein gegen das Petrusamt – Dogmengeschichte der Mariologie (2/2) –

Die Mafia ist exkommuniziert – Zwiespältige Ökumene in Deutschland – Von Büchern – Kirche und wieder verheiratete Geschiedene

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Unsere Zeitschrift erscheint jetzt im 54. Jahrgang und hat einen internationalen Abonnentenkreis. Sie werden über aktuelle Ereignisse in der Ökumene, zentrale Glaubens- und Ethikthemen sowie zentrale Veranstaltungen des Bundes und der Bruderschaft informiert. Herausgeber: Bund für evangelisch-katholische Einheit e.V.

Vorstand: Pfr. Raymund B. Schwingel, Pfr. Ferry Suárez, Pfr. Lic.theol. Volkmar Walther

Geschäftsstelle: Pfr. Ferry Suárez, Kirchplatz 3, 08451 Crimmitschau,

pfarrer.suarez.@laurentius-gemeinde.de

Bezugspreis: gegen Spende. Als Förderer: im Beitrag von 20,00 € enthalten. Als Mitglied: im Beitrag von 40,00 € enthalten

Die Zeitschrift erscheint zwei- oder dreimal jährlich bei gleichem Gesamtumfang (jeweils ca. 50 Seiten).

Bankverbindung: VR Genoba Fulda, BLZ 530 60180, Konto-Nr. 4820´

Redaktion: Dr. Hansjürgen Knoche, D-30171 Hannover, Seilerstr. 24

Email: KnocheDrHannover@live.de

Bestellung auch möglich direkt bei : Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband Crimmitschau

Homepage: http://www.kgv-crimmitschau.de

Email: info@kgv-crimmitschau.de

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Sie erscheinen nach Bedarf, etwa vier- bis fünfmal jährlich mit aktuellen Nachrichten oder Artikeln aus der Ökumene. Dafür teilen Sie der Redaktion bitte Ihre Email-Adresse mit.

Die Apostolische Konstitution “Anglicanorum coetibus”–Weg zur Einheit

zu Post 6Um zu verstehen, wie ich mir den Weg zur Einheit der Christen vorstelle, zunächst etwas über die Apostolischen Konstitution „Anglicanorum coetibus“. Das Dekret über die Einheit der Christen des II. Vatikanischen Konzils kannte als Weg zur Einheit der Christen nur die Einigung mit ganzen Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften. Übereinstimmend mit vielen Fachleuten sage ich: das war eine Utopie. Nach 50 Jahren Arbeit auf dieser Ebene hat sich eine riesige Sammlung von Konsensdokumenten ergeben, die noch offenen Fragen würden aber weitere 50 Jahre Arbeit erfordern. Die Bereitschaft dazu ist bei den nicht katholischen Kirchen gleich Null. Sonst gab es nur Einzelkonversionen, die als persönliche Gewissensentscheidung immer zu respektieren sind, aber das Problem der christlichen Spaltung nicht lösen können. Die Spaltung ist aber nach dem Neuen Testament nicht nur Sünde, sondern eine Perversion. Die Kirche wird als Braut und Leib Christi bezeichnet. Christus hat das Verhältnis zu seiner Kirche mit der Ehe verglichen. Er kann weder mit mehreren Leibern noch polygam gedacht werden. Darauf laufen aber alle Auslegungs-Kunststücke hinaus, die eine Vielzahl echter „Kirchen“ rechtfertigen wollen.

Ein dritter Weg musste also gefunden werden. Darauf drängten schon Ende der Siebzigerjahre Anglikaner und Episkopalkirchler in den USA, die wegen der Weihe eines homosexuellen Bischofs, Frauenordination und anderer Abweichungen gemeinsam in die katholische Kirche eintreten wollten, aber unter Bewahrung ihrer eigenen Traditionen. Deshalb erließ die römischen Glaubenskongregation 1980 ein Dekret, das als geniale Weiterentwicklung des Konzils bezeichnet werden muss: Wenn Einzelne konvertieren, aber in einer Gruppe zusammen bleiben und ihre „corporate identity“ bewahren wollten, konnten sie ihre traditionellen Glaubensgüter in die Kirche einbringen und dort bewahren. Das hatte freilich nur geringen Erfolg, weil es auf den erbitterten Widerstand von Teilen der nordamerikanischen Bischofskonferenz stieß. (Eines der größten Einheitshindernisse bilden weltweit, auch in Deutschland, Teile der nationalen Bischofskonferenzen, die Angst vor jeder Neuentwicklung haben. Dazu einer meiner nächsten Beiträge).

Nachdem sich nun aber die Anglikanische Gemeinschaft in voller Auflösung befindet und hunderttausende Anglikaner einen solchen Weg in die Einheit mit der katholischen Kirche suchen, hat der Papst die Apostolische Konstitution „Anglicanorum coetibus“ für den Eintritt traditioneller anglikanischer Gemeinschaften in die Einheit der Kirche vom 4. November 2010 erlassen. Das ist eine Rechtsquelle höchsten Ranges, nach kanonistischem Verständnis mit Verfassungsrang, über die sich keine Bischofskonferenz ohne weiteres mehr hinwegsetzen kann. Es ist inzwischen unbestritten, dass sie auch für ähnliche Bestrebungen evangelischer Gemeinschaften gilt. Sie bestimmt: Es werden Personalordinariate für Gemeinschaften eingerichtet, die in die Einheit der katholischen Kirche eintreten wollen (vor einigen Monaten schon in England geschehen, in den USA eben jetzt zum Jahresanfang). Sie unterstehen direkt der Kongregation für die Glaubenslehre. Die „korporativ“ eintretenden Gruppen und alle einzelnen Mitglieder müssen sich zum Katechismus der katholischen Kirche bekennen.

Die Geistlichen, die in die katholische Kirche eintreten, können für die Weihen in der katholischen Kirche angenommen werden. Leiter des Ordinariats (Ordinarius) kann ein Geistlicher der eintretenden Gemeinschaft sein – auch wenn er verheiratet ist! In diesem Fall wird er nicht zum Bischof, sondern zum Priester geweiht, erhält aber alle Amtsbefugnisse des Ordinarius und kann weiterhin die bischöflichen Insignien führen. Auch verheiratete Amtsträger werden also aufgenommen und können weiter amtieren. Neue Priesterkandidaten unterstehen dem Zölibat. Ausnahmsweise und im Einzelfall können aber auch verheiratete Männer zugelassen werden. Die Laien müssen ein Bekenntnis zum Katechismus der Katholischen Kirche ablegen und in das Register des Ordinariats eingetragen werden. Mehr dazu in den nächsten Posts.

Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen für 2012

Hansjürgen Knoche

(Sie finden mein neuestes Buch zum Jahresanfang 2012 auf meiner Website http://www.knochedrhannover.de/buecher und einschlägige Aufsätze auf dieser Website unter /aufsaetze).